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Die
Europäische Weltraumagentur (ESA) ist dabei, das Raumlabor Columbus zu
bauen. Dieses wird in naher Zukunft an der internationalen Raumstation
(ISS) befestigt werden. Columbus ist der europäische Hauptbeitrag zur
ISS.

Das ISS-Modul Columbus
Die zur
Zeit bestehenden ARISS Antennen am Service Modul werden über Diplexer
angesteuert. Sie sind im Bereich der Mikrowellenbänder nicht sehr
wirkungsvoll.
Im Jahr
2003 bewilligte die Columbus Abteilung der ESA auf Gesuch der
Organisation ARISS die Installation von Amateurradio Einrichtungen an
Bord von Columbus. Die dazugehörigen Antennen werden Richtung Erde an
der Unterseite des Moduls befestigt.
Diese
Antennen werden es erstmals erlauben, ARISS Operationen im Bereich der
Mikrowellenbänder zu tätigen.
Die
Entwicklung dieser Antennen ist gegenwärtig in der Hand des Instituts
für Telekommunikation und Akustik der Wroclaw Universität für
Technologie in Polen. Sie werden für die L- und S-Bänder ausgelegt. UHF
war ursprünglich auch vorgesehen, doch aus Kostengründen nicht weiter
verfolgt.
Nachdem
die Antennen am Columbus Modul angebracht sind, gilt der nächste Schritt
dem Einbau der Funkgeräte an Bord.
Es liegt
auf der Hand, dass die Finanzierung der gesamten Funkausrüstung ein sehr
wichtiger Aspekt des Programms ist. Die Beschaffung der Geldmittel ist
immer noch in vollem Gange. Dank der Sonderfinanzierung durch das
polnische Ministerium für Forschung und Entwicklung beläuft sich der
Anteil der Organisation ARISS auf nur 65'000 Euro.
Um
diesen Betrag aufzubringen, startete ARISS schon vor einiger Zeit einen
Spendenaufruf, dem bereits viele Firmen, aber auch Private – darunter
selbstverständlich viele OM – gefolgt sind. Unsere Clubmitglieder sind
spontan dem Aufruf gefolgt und brachten in kurzer Zeit den schönen
Betrag von fast 600 Schweizer Franken zusammen.
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