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Auf der ISS (International Space Station) ist der
Amateurfunk ein fester Bestandteil. In der tat besitzt sie eine
Radioamateur-Funkausrüstung, die einerseits als Notfunksystem dient,
andererseits aber von den lizenzierten Amateurfunkern unter den
Astronauten in ihrer Freizeit für ihre Kontakte zur Erde benützt wird.
Radioamateurvereinigungen der ISS-Partnerländer USA,
Kanada, Russland, Europa und Japan haben diese Organisation geschaffen,
um als Beauftragte der Weltraumagenturen so genannte ARISS-Schulkontakte
zu organisieren.
Schulen, die sich für einen Kontakt mit der ISS
interessieren, bereiten ein spezielles Ausbildungsprogramm vor, welches
mit Wissenschafts- Raumfahrt- und Technikinhalten speziell auf das
Ereignis ausgerichtet ist.
Ist die Kandidatur genehmigt und ein Kontaktzeitpunkt
festgelegt, bereiten die Schüler auch einen Katalog von Fragen an die
Astronauten vor und freiwillige Radioamateure bauen mit ihrem Material
die Bodenstation auf. Während dem etwa 10 Minuten dauernden Überflug der
ISS beantwortet ein Astronaut die Fragen der Schüler. |